DRK Presseinformationen https://www.drk-ohz.de de DRK Mon, 28 Sep 2020 13:44:13 +0200 Mon, 28 Sep 2020 13:44:13 +0200 TYPO3 EXT:news news-45 Thu, 17 Sep 2020 14:26:25 +0200 Blutspende- und Typisierungsaktion in Worpswede https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/blutspende-und-typisierungsaktion-in-worpswede.html Der DRK-Ortsverein Worpswede lädt für den 29. September 2020 wieder zur Blutspende ein. Das Besondere ist, dass an diesem Tag auch die Möglichkeit besteht, sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen. Motto: Pikst nur einmal und hilft zweimal. Der DRK OV Worpswede hatten im letzten Jahr vom Lions Club Worpswede Paula Modersohn-Becker 1.000 EUR für die Typisierung erhalten. Die Registrierung ist ganz einfach: Während der Blutspende wird ein Röhrchen Blut entnommen. Die Typisierung erfolgt dann in einem Labor der Deutsche Stammzellspenderdatei (DSD). Dabei wird auf bestimmt HLA-Merkmale geschaut (HLA = Humane Leukozyten-Antigene). Prinzipiell kann sich jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 55 Jahren als Stammzellspender registrieren lassen.

Die Blutspende- und Typisierungsaktion findet am Dienstag, den 29. September 2020, zwischen 16:00 und 20:00 Uhr in der Schützenhalle, Bernhard-Kaufmann-Weg 2, in Worpswede statt.

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news-44 Mon, 17 Aug 2020 11:00:53 +0200 Blutspende-Team kehrt zurück ins Schützenhaus https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/blutspende-team-kehrt-zurueck-ins-schuetzenhaus.html Lilienthaler DRK organisiert am 20. August die nächste Aktion und hofft auf eine rege Beteiligung Lutz Rode

Lilienthal. Da Blut nicht künstlich herstellbar ist, werden in Deutschland täglich 15 000 Blutspenden für die Versorgung von Kranken und Verletzten benötigt. Auch der Lilienthaler Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) will dazu beitragen, dass ausreichend Reserven zur Verfügung stehen. Daher ruft er für Donnerstag, 20. August, zur Blutspende auf. Sie findet zwischen 16 und 20 Uhr im wieder frei gegebenen Schützenhaus, Am Holze 2a, statt. Der DRK-Ortsverein setzt auf viele freiwillige Spenderinnen und Spender.

Den Ablauf haben die Organisatoren an die strengen Hygieneanforderungen angepasst, die wegen der Corona-Pandemie erlassen wurden. So ist eine Mund-Nasen-Maske für den Besuch der Blutspende weiterhin verpflichtend. An der Anmeldung erhalten die Spender, die keine Bedeckung dabei haben, eine Maske ausgehändigt. Auch steht der Desinfektionsmittelspender für alle bereit. Um lange Warteschlangen während der Blutspende zu vermeiden, werden die Spender nach und nach aufgefordert, den Spenderbereich zu betreten. Das DRK hofft auf gutes Wetter, so dass im Freien auf dem großen Parkplatz des Schützenvereins gewartet werden kann.

Ab August wird die Temperaturmessung wieder im Bereich des so genannten HB-Platzes erfolgen, also an der Stelle, wo vor jeder Spende von jedem der Hämoglobin-Wert durch die Abnahme eines Bluttropfens aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen getestet wird. Aus Sicherheitsgründen bittet das DRK, dass keine Begleitpersonen oder Kinder zur Spende mit ins Schützenhaus kommen. Draußen darf natürlich gerne gewartet werden.

Leider ist es noch nicht möglich, wieder den Imbiss nach der Spende anzubieten. Als Dankeschön und zur Stärkung nach der Blutspende gibt es Lunchpakete zum Mitnehmen.

Durch die anhaltenden sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad ist nach Informationen des DRK in den vergangenen Tagen die Bereitschaft zurückgegangen, Blut zu spenden. Auch die Urlaubszeit und Aktivitäten im Freien halte die Menschen ab, ebenso die Sorge, dass Blutspenden bei Hitze für den Körper eine Gefahr darstelle, sei möglicherweise einer der Gründe für die zögerliche Bereitschaft.

Das DRK hat einige Tipps für die Blutspende bei warmem Sommerwetter parat: Über den Tag und vor der Blutspende sollten die Spender ausreichend Flüssigkeit trinken, leichtes Essen mehrmals am Tag zu sich nehmen, sich nach der Ankunft beim Blutspendetermin kurz ausruhen und erholen. Zudem sollte nach der Blutspende auf sportliche Betätigung verzichtet werden.

(Quelle: Wümme Zeitung - 15.08.2020)

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news-43 Wed, 05 Aug 2020 09:02:14 +0200 Spendable Werder-Fans https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/spendable-werder-fans.html Brigitte Lange

Ritterhude. Der Rot-Kreuz-Kindergarten Stettiner Straße in Ritterhude hatte einen fast leeren Bewegungsraum. Die Betonung liegt auf "hatte". Seit Kurzem können die Kita-Kinder nun in ihrem Bewegungsraum auf einem neuen Spielgerät toben, das neben Klettermöglichkeiten sogar eine Rutsche besitzt. Zu verdanken haben sie das den Mitgliedern des Werder-Fan-Clubs Ritterhude. "Wir dürfen keine Überschüsse machen", erklärt der Club-Vorsitzende Dieter Mehl. Entsprechend würden sie die aus ihren Mitgliedsbeiträgen resultierenden Überschüsse spenden. Als Dieter Mehl daher von diesem nahezu leeren Bewegungsraum erfuhr, kam ihm die Idee, der Club könne doch dort aktiv werden. Gesagt, getan: Bei der nächsten Mitgliederversammlung trug er seinen Vorschlag vor – und traf auf Zustimmung. Die Mitarbeiter und die Leitung der Kindertagesstätte Stettiner Straße hätten sich sehr gefreut. "Aus einem Katalog suchten sie sich das Spielgerät selbst aus", berichtet er. Eigentl ich hätte alles schon viel früher über die Bühne gehen sollen. "Aber dann kam Corona dazwischen." Inzwischen steht das 827 Euro teure Kletter- und Turngerät im Bewegungsraum und werde gut genutzt, berichtet Dieter Mehl.

(Quelle: Osterholzer Kreisblatt - 05.08.2020)

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news-42 Mon, 03 Aug 2020 14:19:42 +0200 25 Jahre Natur-Kindergarten „Sonnentau“ https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/25-jahre-natur-kindergarten-sonnentau.html Die DRK-Kindertagesstätte „Sonnentau“ in Hambergen-Heißenbüttel nahm am 1. August vor 25 Jahren ihren Betrieb auf. Seitdem war und ist das Gelände am Melksteh für viele Jungen und Mädchen ein zweites Zuhause geworden. Der Corona-Pandemie ist es aber zuzuschreiben, dass es am Festtag keine entsprechende Feier geben wird. „Das bedeutet aber nicht, dass wir unser Jubiläum unter den Tisch fallen lassen“, sagt Eugenia Danae Papageorgiou, Fachbereichsleiterin der Kindertagesstätten im DRK-Kreisverband Osterholz e.V. „Wir müssen es leider zeitlich nur etwas verschieben.“ Ein konkreter Termin steht derzeit noch nicht fest. Die Planungen laufen aber bereits.

Das Besondere an der am 1. August 1995 eröffneten Kindertagesstätte „Sonnentau“ ist, dass es sich um einen Natur-Kindergarten handelt. Die rund 70 Jungen und Mädchen lernen in dem großen, zur Kita gehörenden Garten Natur und Umwelt kennen. Sie können zu jeder Jahreszeit draußen Veränderungen beobachten und Entdeckungen machen: im Feuchtbiotop, dem Insektenhotel, auf dem Sinnespfad oder in der Kräuterspirale, deren Erzeugnisse sie morgens auf dem gemeinsamen Frühstücksbuffet wiederfinden. „Unsere Kita-Leiterin Verena Neurath und ihr Team sorgen dafür, dass die Kinder bei uns ihre Forscherseele nach Herzensluft entfalten können“, sagt Papageorgiou.

Sollte das Wetter nicht mitspielen, stehen den Kindern und den vier Betreuerinnen im Kindergarten jeweils ein Bewegungs-, Kreativ-, Atelier- und Ruheraum zur Verfügung. Feste Gruppen gibt es in der Kita „Sonnentau“ nicht. Die Kinder entscheiden immer wieder neu, welches Betreuungsangebot sie nutzen wollen. Seit 2007 bestehen zudem zwei Kleinkindgruppen im Alter von einem Jahr bis drei Jahren. Zwei Erzieherinnen betreuen die Kleinsten altersentsprechend pädagogisch.
Der DRK-Natur-Kindergarten „Sonnentau“ und die dazugehörende Krippe haben montags bis freitags in der Zeit von 07:30 bis 15:00 Uhr (inklusive Mittagessen) geöffnet.

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news-41 Mon, 03 Aug 2020 14:16:25 +0200 25 Jahre Kleen und Matschen im Garten https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/25-jahre-kleen-und-matschen-im-garten.html Peter von Döllen

Hambergen. Seit 2004 heißt der DRK-Kindergarten in Hambergen-Heißenbüttel Sonnentau. Der Name ist passend gewählt: Darin schwingt etwas Geheimnisvolles mit, und er ist eine Verknüpfung zur Natur. Die spielt in dem Konzept, das sich über die neun Jahre seit der Eröffnung im August 1995 entwickelt hatte, eine wichtige Rolle. Die Kindertagesstätte will anders sein, unterscheidet sich von vielen Einrichtungen. Die pädagogische Ausrichtung wurde maßgeblich durch die damalige Leiterin Brigitte Reschke mitgeprägt.

Dieses Jahr feiert die Kindertagesstätte Sonnentau den 25. Geburtstag. Die Feier muss verschoben werden – die Corona-Pandemie macht es notwendig. „Das bedeutet aber nicht, dass wir unser Jubiläum unter den Tisch fallen lassen“, sagt Eugenia Danae Papageorgiou, Fachbereichsleiterin der Kindertagesstätten im DRK-Kreisverband Osterholz. „Wir müssen es leider zeitlich nur etwas verschieben.“ Ein konkreter Termin steht derzeit noch nicht fest. Die Planungen für ein Fest laufen aber bereits.

Ganz anders als in anderen Kindergärten sieht der Außenbereich aus. Dort können die Kinder matschen, kleen, mit Sand werfen und barfuß durch Pfützen patschen. Zusammen mit der Holunderschule wurde der Garten gestaltet. Da gibt es ein Biotop, einen Bachlauf, ein Insektenhotel und Weidenburgen sowie einen Sinnespfad und eine Kräuterspirale, deren Erzeugnisse die Kinder morgens auf dem gemeinsamen Frühstücksbuffet wiederfinden. „Unsere Kita-Leiterin Verena Neurath und ihr Team sorgen dafür, dass die Kinder bei uns ihre Forscherseele nach Herzenslust entfalten können“, sagt Papageorgiou. Die rund 70 Jungen und Mädchen lernen in dem großen Garten Natur und Umwelt kennen.

Feste Gruppen gibt es indes nicht. Stattdessen stehen Themenräume zur Verfügung. Die Kinder entscheiden jeden Morgen selber, ob sie den Bewegungsraum, den Kreativraum, den Atelierraum oder den Ruheraum nutzen wollen. Kein Kind braucht mehr zu maulen, weil es die Aktivitäten in der anderen Gruppe spannender findet. Jeder macht, was ihm Spaß macht. Und bei gutem Wetter geht es ohnehin nach draußen. Vier Betreuerinnen kümmern sich um die Kinder.

Seit 2007 bestehen zudem zwei Kleinkindergruppen für Kinder im Alter von einem bis drei Jahren, auch als Krippe bekannt. Zwei Erzieherinnen betreuen die Kleinsten altersentsprechend pädagogisch. Der DRK-Natur-Kindergarten „Sonnentau“ und die dazugehörende Krippe haben montags bis freitags in der Zeit von 7.30 bis 15 Uhr geöffnet.

(Quelle: Osterholzer Kreisblatt - 03.08.2020)

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news-40 Mon, 20 Jul 2020 15:45:12 +0200 DRK-Altenkreis am Telefon https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-altenkreis-am-telefon.html Undine Mader

Grasberg .Im März diesen Jahres trafen sich die Besucher des DRK-Altenkreises letztmalig im Haus der Grasberger Kirchengemeinde. Alle weiteren Nachmittage fielen wegen der Corona-Pandemie aus. Für die Altenkreis-Leiterin Anna Holsten ist das ein unbefriedigender Zustand. Gerne würden sie und ihre Helferinnen vom Deutschen Roten Kreuz sich bei den rund 35 Gästen wenigstens per Telefon melden, ihnen sagen, dass sie sie vermissen, und hoffen, dass sich der Altenkreis bald wieder treffen könne. Zudem sollten die Frauen und Männer der Generation 70+ nicht das Gefühl haben, dass sie abgehängt seien, wo doch im Alter jeder Tag kostbar sei. Einzig scheitert die Kontaktaufnahme an fehlenden Telefonnummern. Darum bittet Anna Holsten die Gäste des DRK-Altenkreises, dass diese sich bei ihr melden unter der Telefonnummer 04208/ 19 29. Wann es mit den realen Treffen im Gemeindehaus weiter gehen könne, das wisse sie nicht. Aber: "Eine kleine stille Hoffnung habe ich, das s wir zur Adventsfeier zusammenkommen können."

(Quelle: Wümme Zeitung - 18.07.2020)

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news-39 Sun, 19 Jul 2020 17:15:12 +0200 Grasberg investiert in Herzsicherheit https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/grasberg-investiert-in-herzsicherheit.html Der Gemeinde Grasberg liegt die Gesundheit ihrer Einwohner buchstäblich am Herzen. Deshalb hat die Verwaltung des Ortes jetzt einen automatisierten externen Defibrillator (AED) angeschafft, der seit Kurzem im Rathaus zur Verfügung steht. Der DRK-Kreisverband Osterholz e.V. unterstützte die Beschaffung des Defibrillators durch die Gemeindeverwaltung und wird künftig den regelmäßigen Service des Geräts übernehmen. Vergangenen Donnerstag (09.07.2020) gaben Wiebke Müller von der Gemeinde Grasberg und Uli Gerster, Ausbildungsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes Osterholz e.V, den Startschuss. Das AED-Gerät vom Typ Lifepak CR2 kommt bei einem plötzlichen Herzstillstand zum Einsatz. Es ist speziell für Laien konzipiert und kann buchstäblich mit einem Knopfdruck bedient werden. Es steht ab sofort während der Öffnungszeiten im Eingangsbereich des Grasberger Rathauses an der Speckmannstraße 30 zur Verfügung. Ein weiteres Gerät dieser Art wird seit einiger Zeit in den Räumen der örtlichen Volksbank vorgehalten.

„Jedes Jahr fallen statistisch im Landkreis Osterholz etwa 90 Menschen dem Sekunden-Herztod zum Opfer“, sagt Uli Gerster. Das beste Mittel im Kampf gegen den plötzlichen Herztod sei der Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses, in dessen Rahmen auch die Verwendung eines solchen Defibrillators geübt werde. Insgesamt betreut der DRK-Kreisverband Osterholz e.V. rund 30 AED-Geräte im Landkreis.

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news-38 Wed, 15 Jul 2020 11:41:50 +0200 Osterholzer Spender Spitze https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/osterholzer-spender-spitze.html Friedrich-Wilhelm Armbrust

Osterholz-Scharmbeck. Blutspender sind offenbar motivierte Menschen. „Das mache ich gerne“, sagt Ingrid Pogoda aus Garlstedt. „Es kann auch mir mal schlecht gehen, und ich bin auf Blut angewiesen.“ Sie mache jetzt das zweite Mal mit. „Davor hat das immer mein Mann gemacht“, so die Garlstedterin. Aber der könne das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Jetzt sei sie eben an seine Stelle getreten.

Alexander Schmidt aus Hambergen und Lothar Wesemann aus Osterholz-Scharmbeck spendeten schon zum 100. Mal. Dafür durften sie einen Präsentkorb mit nach Hause nehmen. „Das ist unser Dankeschön“, sagte Organisator Hans-Werner Tietjen von DRK-Ortsverein Osterholz-Scharmbeck.

Noch bis heute, 15. Juli, läuft die Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) unter der Obhut des Ortsvereins in der Kreisstadt. Von 14 bis 18 Uhr können sich Menschen ab 18 Jahren in der Stadthalle, Jacob-Frerichs-Straße 1,  Blut abnehmen lassen. Coronabedingt gibt es allerdings eine Einschränkung: Die Kinderbetreuung, die sonst angeboten wurde, entfällt derzeit.

Die Blutspende ist laut DRK "ganz einfach und für einen gesunden Menschen gut verträglich". Bis auf einen kleinen Piks tue die Spende nicht weh und dauere gerade einmal fünf bis zehn Minuten. Schon mit einer Blutspende könne bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden, so das Rote Kreuz.

Angereist aus Achim war auch der DRK-Gebietsreferent für die Landkreise Osterholz und Verden und für Bremen, Andreas Mohrmann. „Das geht bis zum Alter von 68 Jahren. In Rücksprache mit dem Arzt ginge es sogar bis 72 Jahre“, sagt Mohrmann. In dieser Altersklasse gehe es nicht um die Qualität des Blutes, vielmehr um die Regenerationskraft des Spenders. Das DRK bittet potenzielle Spender deshalb auch darum, den Personalausweis oder Führerschein mitzubringen.

Gut gelaunt zeigt sich auch Michael Soltner nach der Blutentnahme, als er sich vor der Stadthalle auf einer Bank seinem Lunchpaket zuwendet. Zwei Scheiben Brot, Kuchen, ein Apfel und Softgetränke  gehören dazu. Wer will, bekommt von Organisator Tietjen auch noch eine Bockwurst serviert. „Ich spende Blut seit meinem 18. Lebensjahr“, sagt der 50-jährige Soltner. Das sei eine wichtige Sache, sinnvoll und zweckmäßig, anderen zu helfen. „Ich habe noch nie Probleme mit dem Spenden gehabt. Das ist hier sauber organisiert. Es passt alles“, ist der Eindruck des 50-Jährigen. 79 Mal sei er schon dabei gewesen. „Vielleicht schaffe ich es ja auch 100 Mal“, blickt er nach vorn.

Auf drei Tage gestreckt

Früher habe es immer noch ein Buffet gegeben, an dem sich die Spender nach der Blutentnahme stärken konnten, sagt Organisator Tietjen. „Doch wegen Corona müssen wir uns jetzt mit einem Lunchpaket  und Bockwurst begnügen.“ Im Faltpavillon neben dem Stadthalleneingang warteten in einem großen Kochtopf heiße Würstchen auf Abnehmer.

„Das ist hier einer unserer Vorzeigetermine hinsichtlich des Blutspendens“, schwärmt Gebietsreferent Mohrmann. Die Stadthalle sei ein ideales Spendenlokal. Auch die Unterstützung durch die Ehrenamtlichen sei vorbildlich. „Das ist der stärkste Termin im Landkreis Osterholz. So stellen wir uns das vor.“ Dieser Termin gehöre zu den Top Ten des Gebietes Verden, Osterholz und Bremen, hat Mohrmann ausgemacht. Neun hauptamtliche Funktionskräfte, zwei Ärzte und acht Ehrenamtliche wickeln die dreitägige Aktion ab. Auch Organisator Tietjen hält die Stadthalle für eine gute Wahl. „Früher haben wir das in der Pestalozzi-Schule gemacht, dann in der Heinrich-Horstmann-Schule. Als die wegen des Campus abgerissen wurde, sind wir in die Stadthalle gegangen.“ Der Ortsverein sei dafür sehr dankbar. „Das ist hier eine gute Möglichkeit, perfekt.“ Besser gehe es nicht, zeigt sich Tietjen von dem Standort überzeugt.

Vor acht Wochen hatte es nach seinen Worten das erste Mal in Corona-Zeiten in Osterholz-Scharmbeck eine Blutspendeaktion gegeben. „Da sind wir aber überfahren worden. An zwei Tagen haben fast 600 Menschen spendet.“ Dieses Mal mache der Ortsverein das an drei Tagen. „Das entzerrt das Ganze.“ Allein am Montag haben sich laut Tietjen 172 Menschen Blut abnehmen lassen.

Und das wird gebraucht. „Viele denken, dass wir das Blut bei Verletzungen bei Verkehrsunfällen brauchen“, sagt Gebietsreferent Mohrmann. Doch das stehe erst an  vierter Stelle. „Das meiste wird bei Krebserkrankungen eingesetzt, 19 Prozent“, sagt Mohrmann. Blutbedarf nach Verletzungen bei Straßen-, Sport-, Berufs- und Haushaltsunfällen würden mit zwölf Prozent zu Buche schlagen, jeweils 16 Prozent an Transfusionen machen zum einen Herz-, zum anderen Magen- und Darmerkrankungen aus. Jeden Tag werden laut DRK allein in Deutschland etwa 15 000 Blutspenden benötigt. Um die zu bekommen, organisieren die DRK-Blutspendedienste rund 43 000 Blutspendetermine im Jahr. Nach Informationen des Roten Kreuzes spenden vier Prozent der Menschen in Deutschland Blut.

Weitere Infos gibt es unter www.drk-blutspende.de oder www.danke-blutspender.de.

(Quelle: Osterholzer Kreisblatt - 15.07.2020)

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news-37 Wed, 08 Jul 2020 12:15:35 +0200 Silbernes Dienstjubiläum für Ingrid Wisbar https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/silbernes-dienstjubilaeum-fuer-ingrid-wisbar.html Ingrid Wisbar konnte vor wenigen Tagen ihr silbernes Dienstjubiläum beim DRK-Kreisverband Osterholz e.V. feiern. Sie trat am 1. Juli 1995 als Verwaltungsfachangestellte in Teilzeit in den DRK-Kreisverband Osterholz e.V. ein und ist hier unter anderem für die Mitgliederverwaltung verantwortlich. Kreisgeschäftsführer Patrick Grotheer und seine Stellvertreterin Annette Döge gratulierten Ingrid Wisbar anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums im Namen des DRK-Kreisverbandes.

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news-36 Mon, 22 Jun 2020 15:48:31 +0200 JRK gestaltete Grußkarten für Kunden des DRK-Menü-Service https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/jrk-gestaltete-grusskarten-an-kunden-des-drk-menue-service.html Das Jugend-Rot-Kreuz (JRK) im DRK-Kreisverband Osterholz war trotz Corona-Einschränkungen zuletzt nicht untätig. In den letzten Wochen haben die Kinder und Jugendlichen etwa 120 Grußkarten individuell gestaltet, die jetzt im Landkreis verteilt werden. Adressaten sind die Kundinnen und Kunden des DRK-Menü-Service. Sie erhalten in diesen Tagen zusammen mit dem bestellten „Essen auf Rädern“ auch einen bunt-fröhlichen Kartengruß des Jugend-Rot-Kreuz.

Unser Foto zeigt (von links) JRK-Leiterin Nadine Wellna mit Maskottchen Helfried sowie Ole Böttjer, Jutta Sieve und Susanne Mennecke vom DRK-Menü-Service mit einem Teil der Grußkarten.

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news-35 Tue, 16 Jun 2020 10:36:28 +0200 Bis auf Weiteres keine Sammlungen mehr https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/bis-auf-weiteres-keine-sammlungen-mehr.html Karin Monsees

Landkreis Osterholz. Der DRK-Kreisverband Osterholz muss bei der Entgegennahme von Altkleidern auf die Bremse treten. In den vergangenen Wochen, als das öffentliche Leben wegen der Corona-Pandemie zurückgefahren wurde, erhielt das Deutsche Rote Kreuz etliche Kleiderspenden. Jetzt reichen die Lagerkapazitäten nicht mehr aus.

„Viele Bürgerinnen und Bürger scheinen die Zeit genutzt zu haben, um ihren Kleiderschrank durchzuschauen und nicht mehr benötigte Hemden, Hosen und Mäntel auszusortieren“, vermutet Patrick Grotheer, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Osterholz. „Uns haben dadurch in den letzten Monaten so viele Kleiderspenden erreicht, dass wir mit dem Sortieren nicht nachkommen und unsere Möglichkeiten zur Zwischenlagerung erschöpft sind.“

Das DRK arbeitet bei der Abnahme und Wiederverwendung der gebrauchten Kleidung mit einem externen Dienstleister zusammen. Grotheer erläutert, dass es auch dort wegen der aktuellen Situation zu personellen Engpässen kommt, wodurch die DRK-Lager nicht wie gewohnt geleert werden können.

Die über 50 im Landkreis aufgestellten Sammelcontainer sollen laut Geschäftsführer Grotheer möglichst nicht genutzt werden. Auch die beiden DRK-Kleiderkammern in Osterholz-Scharmbeck sowie Worphausen mussten aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt geschlossen bleiben. Das DRK bittet daher, die Kleidung möglichst zu Hause zu sammeln und zu einem späteren Zeitpunkt abzugeben.

(Quelle: Osterholzer Kreisblatt - 16.06.2020)

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news-34 Fri, 12 Jun 2020 14:08:16 +0200 DRK nimmt vorübergehend keine Altkleidung an https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-nimmt-voruebergehend-keine-altkleidung-an.html Der DRK-Kreisverband Osterholz e.V. sieht sich gezwungen, bei der Entgegennahme von Altkleidung auf die Bremse zu treten. In den Wochen, als das öffentliche Leben aufgrund der Corona-Pandemie stark zurückgefahren werden musste, erhielt das Deutsche Rote Kreuz so viele Kleiderspenden, dass die Lagerkapazitäten jetzt nicht mehr reichen. „Viele Bürgerinnen und Bürger scheinen die Zeit genutzt zu haben, um ihren Kleiderschrank durchzuschauen und nicht mehr benötigte Hemden, Hosen und Mäntel auszusortieren“, vermutet Patrick Grotheer, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Osterholz e.V. „Uns haben dadurch in den letzten Monaten so viele Kleiderspenden erreicht, dass wir mit dem Sortieren nicht nachkommen und unsere Möglichkeiten zur Zwischenlagerung erschöpft sind.“

Das DRK arbeitet bei der Abnahme und Wiederverwendung der gebrauchten Kleidung mit einem externen Dienstleister zusammen. „Auch bei ihm kommt es aufgrund der Corona-Krise zu massiven personellen Engpässen, wodurch wir unsere Lager nicht wie gewohnt leeren können“, erläutert der DRK-Geschäftsführer. Die seit Jahren eingespielte Verwertungskette hake daher.
Das DRK bittet deshalb um Verständnis, dass die über 50 im Landkreis aufgestellten Sammelcontainer möglichst nicht genutzt werden sollten. Auch die beiden DRK-Kleiderkammern in Osterholz-Scharmbeck sowie Worphausen mussten aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt geschlossen bleiben.

„Auch wenn es uns sehr schwerfällt, müssen wir aufgrund der aktuellen Situation schweren Herzens darum bitten, uns vorübergehend keine Kleiderspenden mehr zu bringen“, so Grotheer. Die Kleidung sollte möglichst zu Hause gesammelt und zu einem späteren Zeitpunkt dem DRK zur Verfügung gestellt werden.

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news-29 Wed, 27 May 2020 11:02:33 +0200 Wie Sie Ihrem Kind die Situation erklären können https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/wie-sie-ihrem-kind-die-situation-erklaeren-koennen.html Die Informationen über das Corona-Virus erreichen zum Teil auch Kinder. Die Bilder von Menschen in weißen Schutzanzügen und mit Masken vor dem Gesicht wirken bedrohlich und machen womöglich Angst. Eugenia Danae Papageorgiou, Fachbereichsleiterin der Kindertagesstätten im DRK-Kreisverband Osterholz e.V., erklärt, wie man seinem Kind in der aktuellen Situation helfen kann.

„Versuchen Sie, für Ihr Kind da zu sein“, empfiehlt Papageorgiou. „Oftmals ist es schon eine große Hilfe, wenn Sie in der Nähe sind.“ Zuwendung und Geduld wirken unterstützend. „Sprechen Sie mit Ihrem Kind ruhig über das, was in den Nachrichten gezeigt und gesagt wird. Und hören Sie aufmerksam zu, wenn Ihr Kind von seinen Eindrücken erzählt“, sagt die Fachbereichsleiterin.

„Stellt Ihr Kind Fragen, beantworten Sie diese am besten ehrlich. Geben Sie zu, wenn Sie etwas selbst nicht wissen. Sie können dann zusammen mit Ihrem Kind überlegen, wer die Antwort wohl wissen könnte, und dort nachfragen“, rät Papageorgiou.

Hilfreich wird es sein, dem Kind verständliche und altersgerechte Informationen zu geben. Beispielsweise zu üben, wie man sich die Hände gründlich wäscht, oder zu besprechen, wie sich die Familie verhalten wird, sollte ein Mitglied krank werden. „Erklären Sie bei der Gelegenheit aber auch, was getan wird, um dem oder der Betroffenen zu helfen“, so Papageorgiou. Feste Abläufe wie Routinen und Rituale können besonders in der derzeitigen Situation für einen geregelten Tagesablauf sorgen und damit Kindern auch Orientierung und Sicherheit bieten.

Schwer verständlich ist es für manche Kinder, dass sie keinen persönlichen Kontakt mehr zu ihren Großeltern haben sollten. „Auch in diesen Fällen ist es wichtig, den Kindern den Grund für diese Schutzmaßnahme zu erläutern“, rät die Pädagogin. „Probieren Sie andere Wege aus, damit Ihr Kind mit Oma und Opa in Kontakt treten kann, zum Beispiel, ein Bild malen und es per Post zu schicken oder einen Gruß auf Video aufnehmen und an die Großeltern mailen.“

Eltern sollten darauf achten, dass der Konsum der Berichterstattung nicht versehentlich überhandnimmt. „Immer wieder mit Bildern von Menschen mit Schutzmasken konfrontiert zu werden, kann verunsichern“, weiß Papageorgiou. Stattdessen sei es ratsam, möglichst selbst eine positive Grundhaltung zu bewahren. Dies könne sich auf das Kind übertragen und ein Gefühl von Sicherheit vermitteln.
Im Internet finden Sie unter www.drk.de/coronavirus weitergehende Tipps für Eltern und Familien. Unter anderem wird hier Kindern erklärt, was das Corona-Virus ist.

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news-28 Wed, 27 May 2020 10:58:58 +0200 Neue RTW für Lilienthal, Osterholz-Scharmbeck und Schwanewede https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/neue-rtw-fuer-lilienthal-osterholz-scharmbeck-und-schwanewede.html Die DRK-Rettungswachen in Lilienthal, Osterholz-Scharmbeck und Schwanewede haben jeweils einen neuen Rettungswagen (RTW) erhalten. Patrick Grotheer, Geschäftsführer des DRK KV Osterholz e.V., Thorben Prenntzell, Präsident des DRK KV Osterholz e.V., und Landrat Bernd Lütjen nahmen die Fahrzeuge zum 1. April 2020 offiziell in Betrieb.

Träger des Rettungsdienstes ist der Landkreis Osterholz. Die Durchführung des Rettungsdienstes hat er in einem Vertrag dem DRK KV Osterholz übertragen, der die Einsatzfahrzeuge und das Personal stellt.

Bereits in den letzten Jahren wurden vom DRK KV Osterholz mehrere Rettungswagen mit Kofferaufbau neu in Betrieb genommen. Sie bieten gegenüber den (kleineren) Kastenwagen unter anderem mehr Platz, um einen Patienten umfangreich versorgen zu können.

„Wir haben mit diesen Fahrzeugen in den letzten Jahren gute Erfahrungen gesammelt und freuen uns daher sehr über die weitere Modernisierung unseres Fuhrparks“, erläutert Patrick Grotheer. Die drei Fahrzeuge auf Basis eines Mercedes-Benz Sprinter 519 CDI verfügen über ein zulässiges Gesamtgewicht von 5 Tonnen und 190 PS. Den Ausbau übernahm die Firma GSF aus Twist. Die medizintechnische Ausstattung liegt über der empfohlenen Norm DIN EN 1789.

Ein besonderer Hingucker der neuen Fahrzeuge ist der stilisierte, reflektierende Torfkahn, der auf den Fahrzeugseiten aufgebracht wurde. Damit zeigt das DRK einmal mehr seine Verbundenheit mit dem Landkreis.

„Mit dem Deutschen Roten Kreuz haben wir bereits seit nunmehr über 70 Jahren einen verlässlichen Partner im Rettungsdienstwesen. Ich freue mich, gemeinsam mit dem DRK die neuen Fahrzeuge in Betrieb zu nehmen“, so Landrat Bernd Lütjen.

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news-27 Wed, 27 May 2020 10:54:02 +0200 Woran pflegende Angehörige jetzt denken sollten https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/woran-pflegende-angehoerige-jetzt-denken-sollten.html Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, sieht sich in der aktuellen Corona-Krise mit zusätzlichen Problemen konfrontiert. Einerseits muss der oder die zu Pflegende vor einer möglichen Infektion besonders geschützt werden. Andererseits muss der oder die pflegende Angehörige gut auf sich selbst achtgeben. Marina Wähnke leitet den ambulanten Pflegedienst des DRK-Kreisverbandes Osterholz e.V. und gibt Tipps für pflegende Angehörige.

Das Infektionsrisiko stellt zu den hohen Belastungen in der Pflege eine zusätzliche Herausforderung dar. Besonders die Kontakte im Nahbereich wie Umarmungen oder Berührungen im Gesicht sind ein hohes Risiko und sollten möglichst vermieden werden. Je länger die Krise dauert, desto mehr ist festzustellen, wie die Pflegebedürftigen unter dem Verlust von körperlicher Nähe und sozialen Kontakten leiden.

„Jeder möchte gern mal in den Arm genommen werden. Ein offenes Ohr, Geduld und Zeit für Gespräche helfen derzeit und können ein Gefühl von Nähe und Geborgenheit vermitteln. Das kann telefonisch sein oder durch den Besuch der Bezugsperson, bei der aber sehr genau die Abstandsregeln und Basishygiene beachtet werden müssen“, sagt Marina Wähnke.

Aber auch die pflegenden Angehörigen benötigen einen Ausgleich. Sie fühlen sich dadurch, dass andere Kontakte ausbleiben, allein verantwortlich und sind deutlich mehr gefordert. Auch sie brauchen Ansprache und ggf. Entlastung, um nicht auszubrennen. Der Kontakt per Telefon bzw. Video zu weiteren Familienangehörigen oder Freunden ist in diesen Wochen besonders wichtig, damit die pflegende Person ebenfalls Zuspruch erhält.

Um sich „Luft“ zu verschaffen, können Freunde und Nachbarn gebeten werden, das Einkaufen zu übernehmen. Zudem kann es eine Entlastung sein, wenn nicht täglich gekocht werden muss, sondern die Mahlzeiten beispielsweise vom DRK-Menü-Service („Essen auf Rädern“) ins Haus gebracht werden.

„Wer nicht vergisst, auf sich selbst zu achten, und sich fragt: Was tut mir gut?, ist den Anforderungen besser gewachsen“, so Wähnke.

Sollten sich bei dem oder der zu Pflegenden trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Symptome einer Atemwegserkrankung zeigen, muss der Hausarzt kontaktiert werden. Fällt hingegen der oder die pflegende Angehörige krankheitsbedingt aus, ergeben sich in vielen Familien sofort große Probleme.

„Suchen Sie in solchen Fällen rechtzeitig Rat bei Profis, wenn Sie unsicher sind, wie die weitere Pflege Ihres Angehörigen sichergestellt werden kann“, empfiehlt Marina Wähnke. „Der ambulante Pflegedienst des DRK-Kreisverbandes Osterholz steht in solchen Situationen Betroffenen zur Seite. Wir besprechen mit Ihnen die Situation und beraten, welche individuellen Lösungen sich anbieten.“

Der ambulante Pflegedienst des DRK-Kreisverbandes Osterholz e.V. ist werktags telefonisch erreichbar unter 04791/9200-70 (Osterholz-Scharmbeck/Ritterhude/Hambergen) und 04298/915217 (Lilienthal/Grasberg). Der DRK-Menü-Service ist werktags von 09:00 bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 04791/9200-16 oder per E-Mail unter kaminski[at]drk-ohz[dot]de zu erreichen.

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news-26 Wed, 27 May 2020 08:37:11 +0200 Bundesfreiwilligendienst: Im Sommer werden beim DRK Plätze frei https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/bundesfreiwilligendienst-im-sommer-werden-beim-drk-plaetze-frei.html Beim DRK-Kreisverband Osterholz e.V. werden ab 1. August 2020 Plätze für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) frei. Neue Bewerberinnen und Bewerber haben ab dann wieder die Möglichkeit, ein praktisches Jahr beim DRK im Landkreis Osterholz zu absolvieren. Der BFD ist gerade für junge Menschen eine sehr gute Möglichkeit, sich außerhalb von Beruf oder Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren und beruflich zu orientieren. Stellen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes werden sowohl für den Menüservice als auch in den DRK-Kindertagesstätten angeboten. Bewerben kann sich jeder, der mindestens 16 Jahre alt ist. Für den Menüservice („Essen auf Rädern“) gelten als Voraussetzungen allerdings ein Pkw-Führerschein und Fahrpraxis sowie nach Möglichkeit Ortskenntnis. Zu den Aufgaben gehören unter anderem das Erwärmen der Speisen, die Auslieferung der Menüs und die Fahrzeugpflege.

In den Kindertagesstätten werden die vielfach jungen Frauen oder Männer im Rahmen der Kinderbetreuung eingesetzt. Sie unterstützen dort die Fachkräfte in der täglichen pädagogischen Arbeit mit den Kindern und unterstützen bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

„Ich hatte mich für den Bundesfreiwilligendienst entschieden, weil ich nach der Schule eine Aufgabe zur Überbrückung suchte“, erzählt Stefanie Nolte. Die 18-Jährige aus Hambergen arbeitet seit September 2019 im Naturkindergarten „Sonnentau“ in Heißenbüttel. „Die Arbeit mit den Kindern macht mir so viel Spaß, dass ich mich jetzt dazu entschlossen habe, Erzieherin zu werden.“

Auch Wenke Peper suchte nach der Schule eine Aufgabe und arbeitet seit August letzten Jahres im DRK-Menüservice. „Anfangs hatte ich gar nicht an den Bundesfreiwilligendienst gedacht. Erst aus der Zeitung erfuhr ich, dass das DRK in Osterholz Stellen anbietet“, berichtet die 19-Jährige aus Hambergen.

Ihre Kollegin, Malin-Sophie Kölpin, kam durch ihren älteren Bruder auf die Idee, den Bundesfreiwilligendienst beim DRK zu absolvieren. „Ich hatte von ihm nur Gutes über die Arbeit im Menüservice gehört“, sagt die 18-Jährige aus Pennigbüttel. „Ich finde das Klima hier sehr familiär und locker.“

Ende Juli bzw. August werden die drei jungen Frauen ihren Bundesfreiwilligendienst beim DRK-Kreisverband Osterholz e.V. beenden und ihren Platz für neue BFD-Kräfte freimachen. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lernen dann ihr künftiges Aufgabengebiet unter Anleitung kennen. Während der gesamten zwölfmonatigen Phase steht ihnen ein Ansprechpartner im DRK-Kreisverband zur Seite. In dieser Zeit werden sie auch insgesamt 20 Seminartage in DRK-Einrichtungen absolvieren. Hinzu kommt ein einwöchiges Seminar zum Thema politische Bildung. Der Urlaubsanspruch beträgt innerhalb der zwölf Monate 24 Urlaubstage. Als Aufwandsentschädigung wird ein sogenanntes Taschengeld gezahlt. Nach Abschluss des BFD erhalten die Freiwilligen ein qualifiziertes Zeugnis.

Interessierte werden gebeten, sich mit ihren Standardunterlagen digital beim DRK-Kreisverband Osterholz e.V. über die Mailadresse bewerbung[at]drk-ohz[dot]de zu bewerben. Fragen werden gerne auch unter der Telefonnummer 04791/9200-0 beantwortet.

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news-25 Wed, 27 May 2020 08:14:04 +0200 Der Grundstein für die Kita liegt https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/der-grundstein-fuer-die-kita-liegt.html Lange hat es gedauert. Jetzt nimmt die neue Kindertagesstätte in Wallhöfen langsam Gestalt an. Während die Bauarbeiten bereits laufen, erfolgte gestern auf dem Gelände an der Schulstraße die symbolische Grundsteinlegung:

Vollersodes Bürgermeisterin Angela Greff, der Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuz Patrick Grotheer (rechts) und Architekt Andreas Pigge mauerten eine Zeitkapsel ein. Sie enthält Baupläne, Münzen, ein OSTERHOLZER KREISBLATT und eine Urkunde. Wegen der Kontaktbeschränkungen fand die Zeremonie ohne Getränke und Snacks statt. Die Teilnehmer standen anschließend trotzdem – aber mit gebührendem Abstand – im Gespräche zusammen.

Träger der Kita wird das DRK. Die Räume bieten Platz für drei Gruppen: zwei Krippengruppen mit je zehn Kindern zwischen ein und drei Jahren sowie eine Kindergartengruppe mit bis zu 25 Kindern. Die Krippenräume haben eine Größe von jeweils rund 40 Quadratmeter, der dritte Gruppenraum ist knapp 54 Quad ratmeter groß. Eine spätere Erweiterung ist möglich.

Quelle: Peter von Döllen / Osterholzer Kreisblatt vom 16.05.2020

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news-24 Tue, 26 May 2020 13:55:45 +0200 Blutspende unter strengen Auflagen https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/blutspende-unter-strengen-auflagen.html Lilienthal. Der Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Lilienthal ruft für Donnerstag, 28. Mai, zur Blutspende auf. Um die Abstandsregeln besser einhalten zu können, wird die Blutspende diesmal nicht wie üblich im Schützenhaus stattfinden, sondern in der Integrierten Gesamtschule (IGS), Auf dem Kamp 1e, im Haus B. Zwischen 16 und 20 Uhr kann dort Blut gespendet werden. „Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden, auch in Zeiten des Coronavirus (SARS-​CoV-2). Oder besser gesagt, gerade in Zeiten, in denen die Welt sich anders dreht“, betont Petra Subarew vom DRK in ihrer Mitteilung an die Redaktion.

Aufgrund der Corona-Pandemie hätten viele Blutspendetermine in den vergangenen Wochen abgesagt werden müssen, so das DRK, vor allem weil die Abstandsregeln in den bisherigen Räumlichkeiten nicht hätten eingehalten werden können. Mithin seien Blutpräparate knapp geworden. Diese würden aber insbesondere in der Krebstherapie und bei der Notfallversorgung gebraucht. Einzelbestandteile wie Blutplättchen, auf die zum Beispiel Patienten während einer Chemotherapie angewiesen sein können, seien außerdem nur wenige Tage haltbar. „Aus diesem Grund ist die laufende Blutspende für die Versorgung der Bevölkerung so wichtig“, betont der Ortsverband.

In den Räumen der IGS könne das Hygienekonzept umgesetzt und die Abstandsregeln beachtet werden, versichert das DRK Lilienthal. Die Spender gelangten über den Seiteneingang (Haus B) ins Gebäude. Vor dem Betreten des Spendelokals werde darauf hingewiesen, dass nur Spender, die sich gesund und fit fühlen, das Lokal betreten dürften. Personen, die unter Quarantäne nach Kontakt mit einer infizierten Person stünden, sowie Personen, die innerhalb der letzten vier Wochen aus dem Ausland zurückgekehrt seien, oder Fieber, Husten oder andere Anzeichen einer Atemwegserkrankung hätten, dürften nicht an der Blutspende teilnehmen, betont das DRK.

Am Eingang stünden Desinfektionsstationen für die Hände bereit. Bei jedem Blutspender werde die Temperatur gemessen. Alle ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter müssten einen Mundschutz tragen. Auch alle Spender werden gebeten, mit einem Mundschutz zu kommen. Spender, die keinen eigenen Mundschutz haben, bekommen Schutzmasken vom DRK. Es werde auf einen sicheren Abstand zwischen den Spendern geachtet. Auch die Spendeliegen würden mit Sicherheitsabstand aufgebaut. An allen Stationen, wo ein direkter Kontakt notwendig sei, wie die Aufnahme oder die Eisenwert-Messung, seien durch eine Plexiglasscheibe abgetrennt. Auch das Arztgespräch unterliege den Hygienebestimmungen und werde daher nicht wie üblich in einem kleinen Raum durchgeführt.

Um den Aufenthalt bei der Blutspende so kurz wie möglich zu gestalten und Kontakte zu vermeiden, werde das beliebte Buffetangebot durch Lunchpakete zum Mitnehmen ersetzt, so der Ortsverband. Die zusätzlichen Hygienemaßnahmen könnten zu längeren Wartezeiten führen, erklärt das DRK und bittet um Verständnis.

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news-19 Thu, 26 Mar 2020 17:00:00 +0100 Moderner Desinfektionsbereich für DRK-Rettungswache https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/moderner-desinfektionsbereich-fuer-drk-rettungswache.html Die Umbauarbeiten an der DRK-Rettungswache in Schwanewede sind nahezu abgeschlossen. Neben einer zweiten Fahrzeughalle steht den Rettungskräften jetzt unter anderem auch ein moderner Desinfektionsbereich zur Verfügung. Die Kosten der Gesamtarbeiten belaufen sich auf zirka 750.000 Euro.

„Das Thema Coronavirus zeigt, wie wichtig Hygiene und Desinfektionsvorschriften auch im Rettungsdienst sind“, sagt Volker Leopold, Leiter Rettungsdienst im DRK-Kreisverband Osterholz e.V. „Unsere Rettungswache am Junkernkamp wurde 1984 eröffnet. In der Zwischenzeit haben sich einige Vorgaben und Anforderungen geändert, auch in Sachen Hygiene. Deshalb ließen wir in den letzten Monaten unter anderem eine moderne Desinfektionsschleuse installieren.“

Der Einbau der Schleuse steht in keinem Zusammenhang mit dem aktuell grassierenden Coronavirus. Der Umgang mit infektiösen Patienten gehört im Rettungsdienst zum Einsatzalltag. Immer wieder werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Noroviren oder multiresistenten Keimen konfrontiert. Künftig gehen sie in solchen Fällen nach der Rückkehr zur Wache vom Fahrzeug in die neue Desinfektionsschleuse. Hier legen sie ihre kontaminierte Kleidung ab, begeben sich zu den Duschen und ziehen anschließend neue Einsatzkleidung an.

Insgesamt umfassen die Erweiterungsarbeiten an der Rettungswache eine Fläche von 143 Quadratmetern. 88 Quadratmeter entfallen auf Desinfektion, Sanitärräume und Umkleiden. Die restlichen 55 Quadratmeter beansprucht eine neue zweite Fahrzeughalle. „Seit November 2018 setzen wir auf der Wache in Schwanewede tagsüber einen zweiten Rettungswagen ein“, erläutert Leopold. Die stetig wachsenden Einsatzzahlen im gesamten Landkreis machten diese Aufstockung erforderlich.

Der DRK-Ortsverein Schwanewede bezieht, nach Abschluss der letzten Arbeiten an der Rettungswache, seine neu renovierten Räume im Obergeschoss. Diese wurden großzügiger und offener gestaltet als bisher und sollen in Zukunft für ein erweitertes ehrenamtliches Angebot verstärkt genutzt werden.

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news-18 Tue, 17 Mar 2020 13:45:00 +0100 Einkaufshilfen und DRK-Mahlzeitendienst gestartet https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/einkaufshilfen-und-drk-mahlzeitendienst-gestartet.html Osterholz-Scharmbeck. Es gibt sie auch – die anderen, guten Seiten der Corona-Krise: Die Menschen setzen auf Zusammenhalt, wollen sich gegenseitig und anderen helfen. Im Stadtgebiet gibt es seit Montag bereits zwei Hilfsangebote zum Thema „Einkaufen“. Dort wird eine Nachbarschaftshilfe offeriert. Sowohl in Sandhausen als auch in Garlstedt werden Hilfesuchende und hilfsbereite Bürger zusammengebracht. Zum einen nimmt Jörg Kockert unter der E-Mail-Adresse mail[at]joerg-kockert[dot]de Angebote und Anfragen für Sandhausen entgegen. Und in Garlstedt können sich Interessierte an Marie Jordan per E-Mail an ra-jordan[at]jordan-radtke[dot]de oder unter Telefon 0 47 95 / 18 94 an Brigitte Matthes wenden. Und auch die Jungsozialisten (Jusos) mit Frederik Burdorf bieten für die Kreisstadt und Hambergen einen Einkaufsservice an. Interessierte erreichen sie unter der Telefonnummer 0 47 91 / 80 79 522 oder per E-Mail an info[at]jusos-ohz[dot]de.

Der DRK-Kreisverband Osterholz organisiert unterdessen einen Mahlzeitendienst für unter Quarantäne gestellte Bürger. Außerdem gibt es seit Montag einen neuen Versorgungsdienst: „Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente und alle weiteren notwendigen Dinge des täglichen Bedarfs können telefonisch beim DRK bestellt werden.“ Die Auslieferung übernehmen dann die Helfer. „Zeitnah und kostenlos“, betont Patrick Grotheer, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes. Die Abrechnung der gelieferten Artikel werde zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen. Grundsätzlich könnten Menschen, die freiwillig zu Hause bleiben oder sich in Quarantäne befänden, dieses Angebot nutzen. Grotheer appelliert aber an alle, darauf nur dann zurückzugreifen, wenn keine Hilfe durch Familie und Freunde möglich sei. Telefonisch ist der DRK-Mahlzeiten- und Versorgungsdienst montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter Telefon 0 47 91 / 92 00 16 oder per E-Mail an kaminski[at]drk-ohz[dot]de zu erreichen. „Unsere Telefonbereitschaft wird den Versorgungsbedarf abfragen und alles Notwendige in die Wege leiten“, sagt Grotheer.

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news-16 Mon, 02 Mar 2020 18:00:00 +0100 Kita-Projekt zum Thema Müllvermeidung https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/kita-projekt-zum-thema-muellvermeidung.html üllvermeidung ist keine Frage des Alters. Deshalb führt die DRK-Kindertagesstätte Am Wurth Wald in Worpswede ab dem 24. Februar 2020 ein dreiwöchiges Projekt zu diesem Thema durch.

Unter dem Titel „Oh Schreck, der Müll muss weg“ haben die pädagogischen Fachkräfte der Kita ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet. Ziel ist es, den Kindern auf spielerische Art nahezubringen, wo im Alltag überall Müll anfällt und wie er vermieden werden kann.

Zunächst geht es darum, die unterschiedlichen Formen von Müll zu erkennen, sie zu unterscheiden und korrekt zu trennen. Dabei hilft Annemarie Lampe von der Abfall-Service Osterholz GmbH (ASO), die das Projekt der DRK-Kindertagesstätte unterstützen wird. Im weiteren Verlauf ist bis zum 13. März 2020 zum Beispiel geplant, dass die Kinder aus Abfall Musikinstrumente basteln, Müll selbst kompostieren, einen Müllparcours meistern oder wiederverwertbare Taschen bedrucken. In Gesprächen erfahren die Kinder, was die Folgen des Mülls sind und wie er sich reduzieren lässt.

„Alle Aktionen sind selbstverständlich alters- und kindgerecht angelegt“, betont Maren Lilje. Zwischendurch singen die Kinder deshalb unter anderem Lieder wie „Unsere Taktik ist weniger Plastik“ oder beschäftigen sich zum Beispiel mittels Bilderbuchkino mit dem Projektthema.

Den Abschluss der Themenwochen bildet am Freitag, den 13. März 2020, ein Frühlings-Flohmarkt in der DRK-Kindertagesstätte.

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news-17 Mon, 20 Jan 2020 10:00:00 +0100 Blut spenden im Rathaus https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/blut-spenden-im-rathaus.html Der Bedarf an Blutspenden nimmt weiter zu, täglich werden in Deutschland rund 15 000 Blutspenden benötigt. Deshalb lädt der DRK-Ortsverein Grasberg wieder zur Blutspende ein. Interessierte sollten sich am kommenden Mittwoch, 22. Januar, im Grasberger Rathaus, Speckmannstraße 30, einfinden.

Los geht es um 16 Uhr. Gespendet werden kann sogar bis 20 Uhr. Mit dabei sind diesmal wieder die Torfpiraten. So heißt die Gruppe des Grasberger Jugendrotkreuzes unter der Leitung von Nadine Wella. Die Gruppe will Kinder und Eltern über ihre vielseitigen Aktivitäten informieren und laut Ankündigung auch die Kinderbetreuung übernehmen, während die Mütter und Väter Blut spenden. Erstspender müssen mindestens 18 Jahre alt sein, heißt es beim Deutschen Roten Kreuz

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news-14 Fri, 03 Jan 2020 18:30:00 +0100 DRK verabschiedet langjährige Helfer https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-verabschiedet-langjaehrige-helfer.html Schwanewede. Der Seniorenarbeitskreis „Klön und Schnack“ des DRK-Ortsvereins Schwanewede stellt nach 13 Jahren seine ehrenamtliche Arbeit ein. Susanne Joswig, Dionella Kramer, Bärbel Niebank, Gerda Matzat, Hanna Hastedt und Waltraut Kühn hören zum Jahresende aus Altersgründen auf.

Vor wenigen Tagen lud das Team zum letzten Mal zu einer Weihnachtsfeier in die Begegnungsstätte ein. Der DRK-Ortsvereinsvorsitzende Tammo Löffler dankte den anwesenden Damen für ihre über Jahre geleistete ehrenamtliche Arbeit. Der Seniorenarbeitskreis richtete zahlreiche Veranstaltungen wie Heringsessen, Muttertagsfeiern, Grünkohlessen und Weihnachtsfeiern aus. Außerdem organisierte er Busausflüge in die Umgebung, aber auch nach Cuxhaven oder Bremervörde.

Im Rahmen der Feier wurde zugleich der Männerarbeitskreis des DRK verabschiedet. Auch Otto Niebank, Klaus Hastedt, Winfried Jonas und Hans-Jürgen Joswig hören aus Altersgründen auf. 20 Jahre habe die ehrenamtlichen Helfer die Veranstaltungen des DRK Schwanewede unterstützt, hob Tammo Löffler hervor. Der Ortsverein sucht neue Freiwillige, die sich engagieren wollen.

Die Norddeutsche vom 16.12.2019

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news-15 Fri, 03 Jan 2020 18:30:00 +0100 Worpsweder Lions unterstützen DRK-Ortsverein André Fesser Pünktlich zum Fest haben der Lions Förderverein Worpswede und der Lions Club Worpswede das Deutsche Rote Kreuz mit Geschenken in Form von Spenden bedacht. https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/training-wasserwacht-intern.html Pünktlich zum Fest haben der Lions Förderverein Worpswede und der Lions Club Worpswede das Deutsche Rote Kreuz mit Geschenken in Form von Spenden bedacht. So hat der Worpsweder DRK-Ortsverein 1000 Euro als Zuschuss für einen neuen Rettungswagen sowie 1200 Euro für Typisierungsaktionen im Kampf gegen Blutkrebs erhalten. Damit können laut Lions-Club etwa 300 Typisierungen bezahlt werden.

Das Geld haben die Lions an ihrem Stand beim Weihnachtsmarkt in der Music Hall gesammelt. Der andere Teil stammt aus dem Überschuss des Benefizkonzerts der Bella Acoustic Vibes mit 130 Gästen in der Bötjerschen Scheune im Oktober. Das Konzert hat sogar noch mehr erbracht: Mit dem Rest des Geldes sollen Musikangebote in der Grundschule Hüttenbusch und in zwei Seniorenheimen unterstützt werden, teilt der Club mit.

Wümme Zeitung vom 19.12.2019

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news-12 Fri, 03 Jan 2020 12:42:00 +0100 DRK will Ehrenamt stärken https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-will-ehrenamt-staerken.html Landkreis Osterholz. Ehrenamtliches Engagement wird nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) angesichts der demografischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Das Ehrenamt muss eine größere gesellschaftliche Wertschätzung erfahren“, forderte Patrick Grotheer, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Osterholz, anlässlich des kürzlich begangenen Internationalen Tags des Ehrenamtes.

Das DRK ist im Landkreis Osterholz unter anderem durch den kreisweiten Rettungsdienst, seine ambulante Krankenpflege und 14 Kindertagesstätten vielen Menschen ein Begriff. All diese Aufgaben werden nahezu ausschließlich von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewältigt. Das Ehrenamt bilde aber das Rückgrat des Deutschen Roten Kreuzes, betonte Grotheer.

„Ohne unser Ehrenamt wäre vieles in unserer Gesellschaft nicht möglich“, erläuterte Grotheer weiter. „Ob in der Sozialarbeit, der Breitenausbildung, den Bereitschaften sowie in der vielfältigen Arbeit in den Ortsvereinen geben die Ehrenamtlichen dem Roten Kreuz im Landkreis Osterholz ein Gesicht, und das ist aller Ehren wert“, sagte der DRK-Kreisgeschäftsführer.

So bilden die fünf DRK-Bereitschaften des Kreisverbandes mit ihren 75 Helferinnen und Helfern eine der tragenden Säulen des Katastrophenschutzes im Landkreis Osterholz. Im vergangenen Jahr leisteten diese DRK-Kräfte fast 10 000 Stunden ehrenamtliche Arbeit.

Das DRK setzt sich deshalb sowohl im Landkreis Osterholz als auch bundesweit dafür ein, dass das Ehrenamt gestärkt wird. Unter anderem fordert die Hilfsorganisation, dass Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, einen Rechtsanspruch auf einen Platz im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst erhalten. Ferner plädiert das Deutsche Rote Kreuz für vergünstigte ÖPNV- und Bahntickets, eine Anrechnung bei der Studienplatzvergabe, Freistellung und Lohnersatz für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz sowie den Abbau bürokratischer Hürden.

„Wir müssen das ehrenamtliche Engagement erleichtern und attraktiver machen“, stellte DRK-Geschäftsführer Grotheer fest. „Andernfalls dürfte unsere Gesellschaft bei der Bewältigung künftiger Herausforderungen Probleme bekommen.“

Der DRK-Kreisverband Osterholz gehört mit rund 4600 Mitgliedern und knapp 370 hauptamtlichen Kräften zu den größten Wohlfahrtsverbänden und Arbeitgebern im Landkreis. Er unterhält neben der Geschäftsstelle mit Sozialarbeit und Suchdienst 14 Kindergärten und Kindertagesstätten. Ferner stellt er als alleiniger Anbieter im gesamten Landkreis Osterholz den Notarzt- und Rettungsdienst sicher. In sechs Gemeinden des Landkreises bietet der DRK-Kreisverband Osterholz zudem Leistungen der ambulanten Pflege an. Im Katastrophenschutz werden jährlich mehr als 10 000 Stunden rein ehrenamtlicher Arbeit geleistet. Weitere Informationen finden Sie unter www.drk-ohz.de oder auf Facebook:

www.facebook.com/DRK-Kreisverband-Osterholz-eV-506693203163473/.

Osterholzer Kreisblatt vom 15.12.2019

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news-3 Sun, 22 Dec 2019 08:00:00 +0100 Der Wachstumstrend setzt sich fort https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/der-wachstumstrend-setzt-sich-fort.html Zu seiner jährlichen Kreisversammlung hatte der DRK-Kreisverband Osterholz e.V. kürzlich nach Lilienthal-Frankenburg eingeladen. Mitglieder des Präsidiums, Vertreter der acht DRK-Ortsvereine sowie die Geschäftsführung des Kreisverbandes ließen das Jahr 2018 aus ihrer Sicht Revue passieren. Als Ehrengast nahm Heike Schumacher, Erste Kreisrätin des Landkreises Osterholz, an der Veranstaltung teil.

Thorben Prenntzell, Präsident des DRK-Kreisverbandes Osterholz, machte mit seinem Bericht eingangs der Versammlung schnell deutlich, dass sich das DRK im Landkreis Osterholz bereichsübergreifend in einem Wachstumsprozess befindet: Die DRK-Sozialstation habe mit der Übernahme der ehemaligen „Hauskrankenpflege OHZ“ deutlich an Größe gewonnen; die Kindertagesstätten des Kreisverbandes seien voll ausgelastet; der Rettungsdienst melde Jahr für Jahr steigende Einsatzzahlen. Hinzu kämen Hausnotruf- und Mahlzeitendienst, die sich ungebrochener Nachfrage erfreuten. „Trotz der zunehmenden Aufgaben und des immer stärker spürbaren Fachkräftemangels ist es uns aber auch in 2018 gelungen, alle Stellen zu besetzen“, freute sich Prenntzell. Zum Jahresende 2018 beschäftigte der Osterholzer Kreisverband 357 Mitarbeitende.

Ehrenamtliche Kräfte werden gesucht

Das Ehrenamt nimmt beim Deutschen Roten Kreuz traditionell eine besonders wichtige Stellung ein. Annefriede Thoms, Vizepräsidentin des DRK-Kreisverbandes Osterholz, erinnerte daran, dass es immer schwieriger sei, Ehrenamtliche für eine Mitarbeit zu motivieren. Umso mehr freute sie sich, mit Isa Hassler-Röhrmann eine neue Ehrenamtskoordinatorin begrüßen zu können. Sie sei das Bindeglied zwischen den Ortsvereinen und würde deren Arbeit begleiten und unterstützen. „Es ist von großer Bedeutung, neue Impulse zu geben, Projekte anzustoßen und Netzwerke zu knüpfen“, sagte Annefriede Thoms. Das bezog sie nicht zuletzt auf die Jugendarbeit des DRK. Mit Nadine Wellna hätte man eine neue Jugendrotkreuz-Kreisleiterin gewinnen können, die schon seit Jahren im Ortsverein Grasberg eine hervorragende Jugendarbeit geleistet hätte.

Auf wie vielen Gebieten sich das DRK im Landkreis Osterholz ehrenamtlich engagiert, wurde in Annefriede Thoms‘ Rede eindrucksvoll deutlich. Sie erwähnte sowohl die regelmäßigen Ausflüge, geselligen Nachmittage und Arbeitskreise als auch die Besuchsdienste und Alten- sowie Singkreise. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Bastelgruppen des Ortsvereins Osterholz und das gesellige Tanzen. „Dank des DRK braucht keiner einsam zu sein“, brachte es die Vizepräsidentin auf den Punkt. Die Kleiderkammern in Osterholz-Scharmbeck sowie Worphausen hätten im letzten Jahr 2.585 Menschen bedient und über 30.000 Teile ausgegeben. Alle Blutspendetermine würden von den jeweiligen Ortsvereinen organisiert und äußerst gut angenommen. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre all dies nicht möglich, so Thoms.

Bereitschaften leisteten 9.870 Einsatzstunden

Das Herzstück vieler DRK-Ortsvereine bildet die Bereitschaft. Im Verbandsgebiet verfügt das Deutsche Rote Kreuz über fünf Bereitschaften mit insgesamt 75 Helferinnen und Helfern, wie Kreisbereitschaftsleiter Hermann Spang erläuterte. „Insgesamt haben die Angehörigen unserer Bereitschaften im letzten Jahr 9.870 Einsatzstunden geleistet“, sagte Spang. Vier Helfer begannen 2018 zudem die anspruchsvolle Ausbildung zum Rettungssanitäter.

Etwas Wasser in den Wein musste Uli Gerster gießen. Als Ausbildungsbeauftragter des DRK-Kreisverbandes Osterholz berichtete er von einem Rückgang sowohl der Kurse als auch der Teilnehmenden. Ursache dürften gesetzliche Änderungen sein, wonach Mitarbeitende in Alten- und Pflegeheimen weniger Erste-Hilfe-Ausbildungen absolvieren müssten als in der Vergangenheit. Hinzu käme eine sinkende Zahl von Ausbilderinnen und Ausbildern, wodurch die Zahl der Kurse leicht reduziert werden musste.

Patrick Grotheer, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Osterholz, gab einen Überblick über die vorwiegend mit hauptamtlichem Personal besetzten Tätigkeitsfelder. Er berichtete unter anderem von den zwölf Kindertagesstätten, die sich in Trägerschaft des Kreisverbandes befänden und in denen zirka 650 Kinder von 170 Mitarbeitenden betreut würden. Aber genauso wie in der Kinderbetreuung sei der Fachkräftemangel auch im Rettungsdienst und der ambulanten Krankenpflege mittlerweile deutlich spürbar. „Wir bilden in allen unseren Kernbereichen die jeweiligen Berufe aus, um damit auch selbst einen aktiven Beitrag gegen den Fachkräftemangel zu leisten“, sagte Grotheer.

Da die künftigen Aufgaben nicht geringer werden, muss der DRK-Kreisverband Osterholz investieren. Der Rettungsdienst erhielt im zurückliegenden Jahr fünf neue Einsatzfahrzeuge; weitere werden schon in Kürze folgen. Auch für die Sozialstation und den Mahlzeitendienst wurden 35 neue Fahrzeuge beschafft. Durch den Zuschlag einer weiteren Kindertagesstätte in Wallhöfen und den mittlerweile unzureichenden Platzverhältnissen am Standort des Kreisverbandes in Osterholz-Scharmbeck sind unter anderem hier Neu- und Umbauten erforderlich.

Für Thorben Prenntzell sind diese Investitionen alternativlos: „Wenn es uns als DRK-Kreisverband Osterholz auch künftig gelingen soll, nicht nur sichere Arbeitsplätze, sondern auch adäquate Arbeitsumfelder zu schaffen, dürfen wir uns vor solch großen Anstrengungen nicht scheuen.“

Für ihre langjährige aktive Mitarbeit wurden die DRK-Mitglieder Bernfred Müller, Michael Thoden, Maike Rohde, Hermann Spang und Helga Böschen geehrt.

 

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news-21 Thu, 19 Dec 2019 02:01:00 +0100 Leuchtende Kinderaugen beim Winter-Lichterfest https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/leuchtende-kinderaugen-beim-winter-lichterfest.html Leuchtende Kinderaugen erlebte am Mittwoch (18.12.2019) Isa Hassler-Röhrmann, Ehrenamtskoordinatorin des DRK-Kreisverbandes Osterholz e.V., als sie eine große Tasche voller Geschenke zum Winter-Lichterfest ins Haus der Kulturen (OHZ) mitbrachte. 46 Plüschtiere, liebevoll einzeln in Geschenkpapier verpackt und mit Schleife verziert, überreichte sie an die zahlreichen Kinder. Zuvor hatte bereits Horst Romahn Geschenkpakete an einzelne benachteiligte Kinder verteilt. Die von ihm übergebenen Präsente wurden aus dem Erlös einer Veranstaltung der Basargruppe des DRK-Ortsvereins Osterholz-Scharmbeck finanziert. Während sich die Kinder freuten, bedankten sich die gerührten Eltern für die vorweihnachtliche Überraschung des DRK.

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news-22 Mon, 09 Dec 2019 09:05:00 +0100 Ehrensache: Lars Schmitz-Eggen ist Notfallseelsorger und Trauerbegleiter – Das Porträt https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/ehrensache-lars-schmitz-eggen-ist-notfallseelsorger-und-trauerbegleiter-das-portraet.html Ehrensache

„Mitfühlen ohne mitzuleiden“

Ehrensache: Lars Schmitz-Eggen ist Notfallseelsorger und Trauerbegleiter – Das Porträt

Ulf Buschmann

Landkreis Osterholz. Nächstenliebe beziehungsweise sein christlich geprägtes Weltbild sind ihm wichtig. Das treibt ihn an. „Aber ich trage das nicht wie einen Schild vor mir her“, sagt der 54-jährige Lars Schmitz-Eggen. Jenseits seines Berufslebens hat er sich für eine nicht gerade alltägliche Art des Engagements entschieden. Schmitz-Eggen ist zusammen mit Pastor Hans Jürgen Bollmann Leitender Notfallseelsorger des Kirchenkreises Osterholz-Scharmbeck. Doch das reicht ihm nicht: Schmitz-Eggen hat sich darüber hinaus zum Trauerbegleiter ausbilden lassen.

Geboren in Aachen, aufgewachsen in Bergisch Gladbach – Schmitz-Eggen kommt aus dem vorwiegend katholischen Nordrhein-Westfalen. Da wundert es nicht, dass er selbst zur päpstlichen Fraktion gehört. Für die Arbeit als Leitender Notfallseelsorger in Diensten eines protestantischen Kirchenkreises spielt das aber keine Rolle. „Ich bin der einzige Katholik“, schmunzelt Schmitz-Eggen, „aber wir sind ökumenisch aufgestellt.“ Im Übrigen sei das den Menschen, die Hilfe benötigten, ziemlich egal.

Die Frage danach, was Schmitz-Eggen zur Notfallseelsorge gebracht hat, beantwortet er, ohne groß zu überlegen: „Die Erfahrungen im Rettungsdienst.“ Wer haupt- oder ehrenamtlich wie Schmitz-Eggen auf dem Rettungswagen sitzt, hat meistens „nicht genügend Zeit, sich um die Angehörigen zu kümmern“. Als Beispiel nennt Schmitz-Eggen die vergebliche Wiederbelebung nach einem Herzinfarkt im häuslichen Umfeld. Die Menschen vom Rettungsdienst seien meistens gezwungen, möglichst schnell ihre Sachen zusammenzupacken, verbrauchtes Material aufzufüllen und sich bei der Leitstelle wieder einsatzbereit zu melden. Auf der Strecke bleiben die Angehörigen der Toten.

Seit 2011 im Landkreis

Da passte es für Schmitz-Eggen gut, dass sich das Deutsche Rote Kreuz in Bremen in diesem Bereich engagierte. „Das war das richtige Ding“, erinnert er sich. „Ich habe die Sprache der Einsatzkräfte gesprochen.“ Genau diese Menschen hätten nämlich in der Gruppe gefehlt. Kein Wunder also, dass Schmitz-Eggen „gleich zu Beginn viele Einsätze gehabt hat“. Bis zum Jahr 2011 war er in Bremen aktiv, dann wechselte er in den Landkreis Osterholz, wo er inzwischen hingezogen war.

Der Wechsel sei ein Unterschied gewesen, erinnert sich Schmitz-Eggen. Die Anforderungen seien nämlich anders als in Bremen. Dort war er als Begleiter von Menschen gefordert, wenn zum Beispiel eine Wiederbelebung nicht gelang. Im Landkreis seien die Aufgaben vielfältiger. Dazu gehören unter anderem das Überbringen von Todesnachrichten in Begleitung der Polizei, Betreuung von Angehörigen nach einem tödlichen Verkehrsunfall gleich an der Einsatzstelle und bei Großschadenslagen. Als Beispiel nennt Schmitz-Eggen den Brand bei Organo Fluid. Damals betreuten die Notfallseelsorger unter Schmitz-Eggens und Bollmanns Leitung die evakuierten Nachbarn.

Sich den Sorgen und dem Leiden anderer Menschen zuzuwenden, ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Dies, so weiß Schmitz-Eggen, erfordere schon ein gehöriges Maß an Empathie Menschen gegenüber. Dass er sich für diese ehrenamtliche Aufgabe entschieden hat, begründet er mit christlicher Nächstenliebe. Und zwar über Konfessionen hinweg. Sie spiele keine Rolle, wenn Menschen in Not seien.

Wichtig bei seiner Arbeit sei aber, professionelle Distanz zu wahren. Schmitz-Eggen umschreibt es so: „Als Notfallseelsorger braucht man die Fähigkeit, mitfühlen zu können, ohne mitzuleiden.“ Damit diese – wie es auch heißt – „stillen Katastrophen“ nicht zu nah an die Helfer rankommen, sind monatliche Supervisionen für alle Notfallseelsorger Pflicht. Auch Geduld sei wichtig, genauso wie die Fähigkeit, zuhören zu können – und lange schweigen zu können. Der Notfallseelsorger erinnert sich an einen Einsatz mit 20-minütigem Schweigen. „Der Mensch hing nach dem Tod des Angehörigen seinen Gedanken nach. Er wollte mich einfach nur in seiner Nähe haben.“

Zu diesen und ähnlichen Einsätzen wird Schmitz-Eggen übers ganze Jahr gesehen fünf bis zehn Mal gerufen. Die „stillen Katastrophen“ sind somit sein ständiger Begleiter. Voraussetzung für das alles sei jedoch ein intaktes Familienleben, betont Schmitz-Eggen. Denn Alarmierungen – ausschließlich über die Rettungsleitstelle in Bremerhaven – richten sich nicht danach, was beispielsweise an den Wochenenden oder gar an Feiertagen privat gerade auf dem Programm steht. Treffen mit Freunden oder der geplante Einkauf „können sich da schon einmal, um einige Stunden verschieben“, weiß Schmitz-Eggen.

Das alles erzählt er mit stets offenem, freundlichen Blick. Hier und da streut Schmitz-Eggen auch ein verschmitztes Lächeln ein. Dabei sind Trauer und Tod auch im 21. Jahrhundert noch Tabuthemen. Nicht jedoch bei Schmitz-Eggen. Durch sein Engagement hat er sozusagen ein Tabu zu seinem Thema gemacht. Und er ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen – hat er doch irgendwann festgestellt: „Nur Notfallseelsorger zu sein, reichte mir nicht aus.“ Deshalb habe er sich der erheblich umfangreicheren Ausbildung als Trauerbegleiter zugewandt. Inzwischen ist Schmitz-Eggen für den Ambulanten Hospizdienst und die St. Marien-Kirchengemeinde tätig.

Viele Menschen würden nach dem Tod eines Angehörigen Schuldgefühle plagen, erklärt er. Sie werfen sich selbst vor, sich um den Verstorbenen zu wenig gekümmert zu haben. „Ich versuche, diese Schuldgefühle mit ihnen aufzuschlüsseln“, umreißt Schmitz-Eggen seine Arbeit. Auch mit der natürlichen Wesensveränderung bei Trauer „kommen viele Menschen nicht klar“. Am Ende sei es wie das Vorhalten eines Spiegels: „Versuchen Sie bitte, auch an sich zu denken.“

Trauerbegleitung funktioniere ohne eigene Trauererfahrung nicht, weiß Schmitz-Eggen. Der Umgang damit müsse aber auch gelernt sein. Dies geschieht gleich im ersten Modul der Ausbildung. „Das ist schwerer Stoff“, sagt Schmitz-Eggen. Und: „Danach wird viel gelacht.“ Dies muss er auch jetzt noch, wenn er an die Ausbildung denkt: „Nebenan fand ein Kurs für die Clownsausbildung statt. Die konnten damit gar nicht umgehen, dass Trauerbegleiter so lustig sind.“

Schmitz-Eggen hofft, dass sich das Wissen über Trauerbegleiter weiter verbreitet als bislang. Denn: „Viele Leute wissen gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Viele meinen, sie müssten allein mit ihrer Trauer klarkommen.“

Die Notfallseelsorge im Landkreis Osterholz sucht Ehrenamtliche. Wer interessiert ist, wendet sich an Pastor Hans Jürgen Bollmann, Telefon 0 42 98 / 41 92 92, hans-juergen.bollmann[at]evlka[dot]de.

Osterholzer Kreisblatt vom 07.12.2019

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news-9 Mon, 09 Dec 2019 09:00:00 +0100 Masche um Masche für den guten Zweck https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/masche-um-masche-fuer-den-guten-zweck.html Basargruppe unterstützt viele Projekte Christian Kosak (Fotos)und Christa Neckermann (Text)

Mit zwei prall gefüllten großen Einkaufstaschen steht eine Dame im Türrahmen. „Schaut mal, wir haben wieder Wolle bekommen!“ Im Raum im Anbau der DRK-Station an der Bördestraße sitzen bereits acht Frauen und stricken fleißig. Aber jetzt wird erst einmal nachgesehen, welches neue Material gerade eingetroffen ist. „Wir haben aufgeräumt und diese Wollreste gefunden. Wegwerfen wollten wir sie nicht, da haben wir an die Basargruppe des DRK gedacht, die ja immer so schöne Sachen daraus strickt“, sagt die Spenderin und ist auch schon wieder gegangen.

„Die Wolle ist großartig – farbmäßig liegt sie voll im Trend. Schaut euch mal das schöne Material an“, sagt Brünhilde Rühl, die sich mit modischen Entwicklungen auskennt. „Was wollt ihr damit machen?“, fragt sie die Damen der Basargruppe. Sie würden schon eine gute Verwendung dafür finden, meint Leiterin Barbara Gödecke.

Gerade sitzen Bertha Frahm, Liselotte Bergmann, Elfriede Tietjen und Ingrid Wittfogel gemeinsam mit Karin Schock und Brunhild Sobotka um den großen Tisch, auf dem sich schon eine ansehnliche Auswahl an fertiggestellten Strickwaren türmt. „Wir überlegen gerade, was wir alles mit zum Weihnachtsmarkt in Osterholz-Scharmbeck mitnehmen“, erklärt Brunhilde Rühl und sortiert die Schals, Kniedecken für Rollstuhlfahrer, die Kinderjäckchen, kleine Babyschuhe und Fäustlinge. Sie ist als stellvertretende Vorsitzende des DRK-Ortsvereins organisatorisch für die fleißigen Handarbeiterinnen zuständig. „Stricken kann ich leider nicht“, meint sie mit einem Schmunzeln, „dafür kümmere ich mich aber um die Termine und anders.“ Die durch die Verkäufe der Strickwaren eingenommenen Gelder fließen in viele sozialen Projekte im Landkreis Osterholz. „Größere Geldbeträge gingen zum Beispiel in den Aufbau der Osterholzer Friedhofsmauer, die Rettungshundestaffel und ans SOS-Kind erdorf“, zählt Brunhilde Rühl auf. Auch das Hospiz und die Sterbebegleitung wurden durch Spenden aus dem Verkauf der Basargruppe unterstützt, ebenso wie das Trauercafé, Anderland und die Tafel. „Im Schnitt spenden wir zwischen 1000 und 2000 Euro. Wofür wir spenden wollen, beschließen wir gemeinschaftlich in der Gruppe“, sagt Barbara Gödecke.

Anfang der 60er-Jahre entstand die Basargruppe des Deutschen Roten Kreuzes als „Frauenarbeit für das DRK“ und „Frauengruppe für die Betreuung für Bedürftige“, erzählt Brunhilde Rühl. „Diese Gruppe wurde damals von einer Frau Lobedann geleitet.“ Damals habe die Gruppe vom Rathaus Adressen von bedürftigen Osterholz-Scharmbecker Familien erhalten, für die dann zur Weihnachtszeit Päckchen mit Kaffee, Schokolade, manchmal auch ein Stück Marzipan und Wurst oder Dosenwürstchen gepackt wurden. „Irgendwann wurde dann aus Datenschutzgründen diese direkte Hilfe eingestellt“, weiß Rühl.

Später wurde aus der Hilfe für Bedürftige die Basargruppe, die zu Gunsten des Deutschen Roten Kreuzes Strick- und Bastelarbeiten herstellte, die dann auf den DRK-Basaren verkauft wurden. Ute Hattendorf leitete diese Gruppe, die später von Margarete Kraus übernommen wurde. „Jede dieser tollen Frauen hat die Basargruppe weiter geformt“, macht Brunhilde Rühl deutlich.

Deckenhoch Wollreste

In einem Raum in der DRK-Station steht eine sechs Meter lange, deckenhohe Schrankwand. Barbara Gödecke öffnet Tür auf Tür. Hier lagern, sauber sortiert, die verschiedenen Wollreste aus Spenden. „Manchmal ribbeln wir auch teilweise gestrickte Pullover, die die Leute nicht zu Ende gearbeitet haben, wieder auf“, verrät sie. Nach Wollstärken und Material getrennt, liegt hier genug Material für viele Weihnachtsmärkte. In anderen Schränken warten fertig gearbeitete Stricksachen auf ihren Einsatz auf den Verkaufstischen. „Hier, alles Socken. Wir sortieren sie nach Größen. Von Kindersöckchen bis Schuhgröße 44 und mehr haben wir hier alles vorrätig“, sagt Gödecke  nicht ohne Stolz. „Aber das Beste bei uns ist doch auch die nette Gemeinschaft!“

Wer sich den fleißigen Damen anschließen möchte, ist dienstags nachmittags ab15 Uhr in den Räumen des DRK in der Bördestraße 29  willkommen. Barbara Gödecke ist telefonisch unter 0 47 91 / 29 37 zu erreichen, Brunhilde Rühl unter 0 17 1 / 1 21 79 39.

Osterholzer Kreisblatt vom 29.11.2019

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news-11 Mon, 09 Dec 2019 00:00:00 +0100 Feier beim Altenkreis https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/feier-beim-altenkreis.html Lars Fischer

Grasberg. Freunde und Mitglieder des Grasberger Altenkreises im Deutschen Roten Kreuz sind zu einer Adventsfeier eingeladen. Am Mittwoch, 11. Dezember, treffen sich die Senioren ab 15 Uhr im Gemeindesaal an der Speckmannstraße 40.

Es gibt Kaffee und Kuchen und sicher manches gute Gespräch. Ein festes Programm ist nicht vorgesehen, es gehe ums besinnliche Beisammensein, betont Organisatorin Anna Holsten.

Wümme Zeitung vom 05.12.2019

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news-23 Thu, 05 Dec 2019 09:06:00 +0100 DRK: Ehrenamtliches Engagement erleichtern und attraktiver machen https://www.drk-ohz.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-ehrenamtliches-engagement-erleichtern-und-attraktiver-machen.html Ehrenamtliches Engagement wird nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) angesichts der demographischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Das Ehrenamt muss eine größere gesellschaftliche Wertschätzung erfahren“, fordert Patrick Grotheer, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Osterholz e.V., anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes am heutigen Donnerstag (5. Dezember 2019).

Das DRK ist im Landkreis Osterholz unter anderem durch den kreisweiten Rettungsdienst, seine ambulante Krankenpflege und 14 Kindertagesstätten vielen Menschen ein Begriff. All diese Aufgaben werden nahezu ausschließlich von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewältigt. Das Ehrenamt bilde aber das Rückgrat des Deutschen Roten Kreuzes, so Grotheer.

„Ohne unser Ehrenamt wäre vieles in unserer Gesellschaft nicht möglich“, erläutert Grotheer. „Ob in der Sozialarbeit, der Breitenausbildung, den Bereitschaften sowie in der vielfältigen Arbeit in den Ortsvereinen geben die Ehrenamtlichen dem Roten Kreuz im Landkreis Osterholz ein Gesicht, und das ist aller Ehren wert“, sagt der DRK-Kreisgeschäftsführer.

So bilden die fünf DRK-Bereitschaften des Kreisverbandes mit ihren 75 Helferinnen und Helfern eine der tragenden Säulen des Katastrophenschutzes im Landkreis Osterholz. 2018 leisteten sie fast 10.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit.

Das DRK setzt sich deshalb sowohl im Landkreis Osterholz als auch bundesweit dafür ein, dass das Ehrenamt gestärkt wird. Unter anderem fordert die Hilfsorganisation, dass Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, einen Rechtsanspruch auf einen Platz im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst erhalten. Ferner plädiert das Deutsche Rote Kreuz für vergünstigte ÖPNV- und Bahntickets, eine Anrechnung bei der Studienplatzvergabe, Freistellung und Lohnersatz für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz sowie den Abbau bürokratischer Hürden.

„Wir müssen das ehrenamtliche Engagement erleichtern und attraktiver machen“, stellt DRK-Geschäftsführer Grotheer fest. „Andernfalls dürfte unsere Gesellschaft bei der Bewältigung künftiger Herausforderungen Probleme bekommen.“

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